TECHNIKUM MÜLHEIM - immersive Projekte im AIRL Lab 

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Das TECHNIKUM MÜLHEIM befindet sich seit 2025 im ehemaligen Tengelmann-Stammhaus in der Ruhrstraße 3 / Ecke Delle in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr. 

Zuvor war es auf dem Tengelmann-Areal in Speldorf angesiedelt, wo immersive Ausstellungen wie „Banksy – A GENIUS MIND“ und „Monets Garten“ stattfanden. Das frühere Technikum dient heute als Firmensitz. 

Der neue Standort ist im AIRL Lab in der Villa Artis verankert und setzt die Tradition innovativer Kultur- und Erlebnisformate fort. 


Logo Technikum Mülheim by Designer Andreas Ingramm

News

Aktuelle Schau in der Stadt Mülheim

Immersiver Raum des Technikum Mülheim

Im Herzen der Villa Artis entsteht ein Raum, der nicht einfach ausgestattet wird, sondern Atmosphären baut. Das Technikum Mülheim richtet hier ein Labor ein, in dem Licht, Projektion und digitale Intelligenz zu einem neuen Medium verschmelzen. Das airL Lab verwandelt den Raum in eine Bühne für immersive Wirklichkeiten – ein Ort, an dem Bilder nicht mehr an der Wand enden, sondern den gesamten Raum durchdringen.
Hier werden Technologien nicht präsentiert, sondern erprobt, erforscht und erlebt. Ultra‑Short‑Throw‑Projektionen, Rear‑Projectionsflächen, modulare Lichtarchitekturen und AI‑gestützte Bildwelten bilden ein Instrumentarium, das Künstlerinnen, Forschenden und Besucherinnen gleichermaßen offensteht. Der Raum reagiert, atmet, verändert sich – er ist Labor und Bühne zugleich.
Das Technikum Mülheim versteht diesen Ort als Scharnier zwischen Kunst und Technologie. Als Werkstatt für neue Erzählformen. Als Experimentierfeld für immersive Installationen. Als Einladung, die Grenzen zwischen Wahrnehmung, Raum und digitaler Realität neu zu denken.
So wird die Villa Artis zu einem Haus, das nicht nur Kunst zeigt, sondern Räume verwandelt – und das AIRL Lab zu einem Motor, der diese Transformation mit Präzision, Neugier und technischer Eleganz vorantreibt. 

TECHNIKUM-MUELHEIM-RUHR

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Die 3 T's im TECHNIKUM MÜLHEIM


von Andreas Ingramm

In einer Gesellschaft, die sich ständig neu erfindet, braucht es mehr als nur wirtschaftliche Kennzahlen. Es braucht ein Fundament, auf dem Kreativität und Gemeinschaft wachsen können. Dieses Fundament bilden die „Drei T“: Toleranz, Talent und Teilhabe.



1. Toleranz: Der Nährboden des Neuen



Toleranz ist weit mehr als bloßes „Erdulden“. Sie ist die aktive Anerkennung von Vielfalt. Laut der UNESCO-Deklaration ist Toleranz die Voraussetzung für eine Kultur des Friedens. Für Kreative bedeutet sie: die Freiheit, Grenzen zu überschreiten und Ungewohntes zu schaffen, ohne sofortige Abwertung zu erfahren. Nur in einem toleranten Umfeld trauen sich Menschen, ihre radikalsten und innovativsten Ideen auszusprechen.



2. Talent: Ein Geschenk für die Gemeinschaft



Talent wird oft als individueller Erfolg missverstanden. Doch wahre Begabung entfaltet ihre Kraft erst in der Begegnung. Wenn ein Mensch sein Potenzial nutzt, wirkt er als Katalysator: Er inspiriert, motiviert und teilt Wissen. Wie die Begabungsforschung der KAS betont, ist Talentförderung daher immer eine Investition in die gesamte Gesellschaft. Ein gefördertes Talent bereichert jeden, der ihm begegnet.



3. Teilhabe: Vom Zuschauer zum Gestalter


Das dritte „T“ schließt den Kreis. Talent und Toleranz laufen ins Leere, wenn der Zugang fehlt. Teilhabe bedeutet, Barrieren abzubauen – ob sozialer, kultureller oder wirtschaftlicher Natur. Echte Teilhabe verwandelt Betrachter in Mitgestalter. Sie sorgt dafür, dass Ressourcen gerecht verteilt werden und jeder die Chance erhält, Teil des kulturellen Dialogs zu sein.


Fazit

Die „Drei T“ sind ein dynamisches Dreieck: Toleranz öffnet den Raum, Talent füllt ihn mit Leben, und Teilhabe sorgt dafür, dass niemand draußen bleiben muss. Wo diese drei Kräfte zusammenwirken – wie in der kuratorischen Arbeit in Mülheim – entsteht eine Atmosphäre, in der Innovation nicht nur möglich, sondern unvermeidlich ist.
Willkommen im TECHNIKUM MÜLHEIM!